Geschichte
Natürlich wollen wir Ihnen nicht nur unsere Bier- und Schnapsspezialitäten sowie unsere anderen kulinarischen Genüsse näherbringen, sondern Sie auch mit der Geschichte des Bieres unseres Hauses und der Befreiungskriege vertraut machen.
Natürlich wollen wir Ihnen nicht nur unsere Bier- und Schnapsspezialitäten sowie unsere anderen kulinarischen Genüsse näherbringen, sondern Sie auch mit der Geschichte des Bieres unseres Hauses und der Befreiungskriege vertraut machen.

Bier oder bierähnliche Getränke sind so alt, dass deren erster Genuss im Dunkel der Geschichte verborgen ist. Die Angaben in der Literatur schwanken zwischen 6.000 und 9.000 Jahren.
Ein Zufall mag bei der Entdeckung eine Rolle gespielt haben, indem einer unserer Vorfahren Fladenbrot in Wasser zerkrümelt stehen ließ. Möglicherweise war es auch zerkautes Brot, welches man in Wasser spie. Mit dem Brausen und Schäumen bemerkten die Menschen dann nicht nur eine Veränderung des Geschmackes, sondern auch die berauschende Wirkung.
Nachweise für Bier fand man in den Gefäßen der Mesopotamier und der alten Ägypter. Der älteste schriftliche Hinweis auf Bier findet sich auf einer Tontafel aus dem Jahre 2.800 v. Chr. Über die Hethiter und Thraker kam das Bier nach Europa. In den Provinzen des römischen Reiches war es vor allem bei den Germanen und Galliern unter dem Namen „Cervesia“ bekannt. Hefe verwendeten wahrscheinlich die Gallier erstmals.
Zur Zeit Karl des Großen (768 – 814) verlagerte sich die Bierbereitung in die Klöster. Es entstanden erste Klosterbrauereien, und die Mönche waren es auch, die das Bierbrauen zuerst „wissenschaftlich“ betrieben. Auch der Hopfen ist erst seit dieser Zeit als Beigabe bekannt. Hopfenanbau ist erstmalig im Jahr 736 für Bayern überliefert.
Bis zum Reinheitsgebot des Bieres im Jahre 1516 wurden dem Bier alle möglichen Kräuter, Gewürze, Rinden, Wurzeln, Beeren und vieles andere zur Geschmacks- und Haltbarkeitsverbesserung beigemischt. Dieses sogenannte „Grut“ wurde später im Grutrecht festgeschrieben. Da durch solche Beigaben auch gefährliche Rauschmittel ins Bier gelangten, wurde durch weitere Verordnungen, wie dem genannten Reinheitsgebot, dem Experimentieren ein Ende gesetzt.
Mit der Entstehung der Städte wurde das Bierbrauen als ein Erwerbszweig des Bürgertums von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die ersten Städte mit Braurecht waren Regensburg (1250), Dortmund (1293) und Pilsen (1295).
Bier ist demnach auch keine Erfindung, sondern eine Entdeckung.
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Als in und um Leipzig die Völkerschlacht tobte, fielen 120.000 Menschen und Soldaten aus ganz Europa bei dieser bis dahin größten Massenschlacht der Befeiung von der französischen Besatzung zum Opfer. Diesen Toden sollte ein Denkmal errichtet werden. Der Leipziger Architekt Clemens Thieme ergriff dazu die initiative und gründete 1894 den „Deutschen Patriotenbund“ zur Errichtung eines Völkerschlacht-Nationaldenkmals, dem 1908 schließlich 90.000 Mitglieder angehörten. Sie warben für das Projekt, sammelten Gelder und richteten sogar eine Lotterie ein. Der erste Spatenstich erfolgte 1898 .Im Jahr 1913, genau 100 Jahre nach der Schlacht konnte das Denkmal eingeweht werden. Die gewaltige Dimension sollte die nationale Größe, Ehre und Verteidigungskraft symbolisieren.
Nach über 90 Jahren haben Kriegs- und Witterungseinflüsse Schäden hinterlassen. Bisher wurden notwendige Sanierungsarbeiten nur vereinzelt und behelfsmäßig durchgeführt. Die zur Zeit stattfindende Rekonstruktion wird zur 200 Jahr- Feier abgeschlossen sein.
Zunächst ist England die Seele des Widerstandes gegen die Eroberungsgelüste Napoleon. England vereinigt sich 1805 mit Russland und Österreich um Napoleon niederzuringen.
Friedrich Wilhelm der III. erklärt strengste Neutralität Preußens. Nach der Schlacht bei Austerlitz am 02.Dezember 1805 muss Österreich Frieden schließen. Napoleon gründet 1806 mit 16 deutschen Fürsten den Rheinbund gegen Preußen. In der Schlacht am 14.Oktober 1806 bei Jena wird die preußische Armee vernichtend geschlagen.
Von 1807 bis 1812 gibt es tief greifende Reformgesetze, deren Urheber die Minister Stein und Hardenberg sind. Gneisenau gestaltet das Heerwesen neu. Die allgemeine Wehrpflicht wird eingeführt. Napoleon bemerkt Änderungen. Stein muss sein Amt niederlegen. Blücher wird kaltgestellt. Gneisenau kann nichts mehr beeinflussen.
Im Frühjahr 1812 marschiert Napoleon gegen Russland. Napoleon siegt in Borodino und gerät in Moskau in eine Falle. Am 15. September muss Napoleon das brennende Moskau verlassen und wird von den Russen und Kosaken verfolgt. Die preußische Armee unter York verbündet sich mit Russland. Am 16. März 1813 wird Frankreich der Krieg erklärt. Im Frühjahrsfeldzug 1813 verlieren die Verbündeten gegen Napoleon und ziehen sich nach Schlesien zurück.
Am 12.August 1813 übergibt auch Österreich die Kriegserklärung. England und Schweden treten dem Bündnis gegen Napoleon bei. Drei große Armeen unter Schwarzenberg, Blücher und dem Prinzen von Schweden werden gebildet. Jetzt kommt es Schlag auf Schlag. Die Preußen überrennen die Franzosen bei Grossbeeren. Blücher gewinnt die Schlacht bei Katzbach. Napoleon siegt zwar noch einmal bei Dresden, muss dann aber Niederlagen bei Dennewitz, Kulm und Wartenberg hinnehmen.
Mitte Oktober 1813 zieht sich Napoleon nach Leipzig zurück. Die drei Armeen der Verbündeten umklammern ihn. Napoleon nimmt dennoch den Kampf an. Vom 16. bis 19. Oktober 1813 tobt die Völkerschlacht. Am 19. Oktober bespricht Napoleon in diesen Haus mit dem König von Neapel den Rückzug. Der Rückzug der Franzosen ist letztlich fluchtartig. Ende 1813 ist Deutschland bis zum Rhein von französischer Herrschaft befreit.
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